Romantisches Gartenfest auf Schloß Dhaun 2016



Zeitungsausschnitt

Von Klaus Pfrengle

PREMIERE Romantische Ausstellung der Verbandsgemeinde in Hochstetten-Dhaun gleich ein voller Erfolg

 

 

HOCHSTETTEN-DHAUN - „Eine romantische Gartenausstellung in einem passenden Ambiente“ – das sollte es ein. Wie kaum ein anderes historisches Ensemble war die gesamte Dhauner Schlossanlage nahezu perfekte Plattform für eine zweitägige romantische Gartenausstellung mit Niveau. Erstmals in der langjährigen Schlossgeschichte überhaupt präsentierten am Wochenende mit Sorgfalt ausgewählte Aussteller in weißen Pagoden ihr hochwertiges Sortiment an ausgefallenen und schönen Dingen rund um die Gartengestaltung hinter dicken Schlossmauern. Bei herrlichem Sonnenschein herrschte ein reges Kommen und Gehen.

Keine Produkte von der Stange. Im Gegenteil: Hier fanden die Besucher bei ihrem Rundgang nicht nur extravagante und einfallsreiche Kreationen, sondern auch die neuesten Trends zum Thema Haus und Garten und darüber hinaus noch nett arrangierte Details für alle Sinne, die das Leben so lebenswert erscheinen lassen. Tolles Wetter, tolles Angebot, tolles Ambiente, tolle Stimmung – mehr geht nicht für eine Premierenveranstaltung, die ankam. Und das Beste daran: Die Besucher konnten eine Vielfalt an Eindrücken und Anregungen mit nach Hause nehmen. Fachvorträge, Information und Genuss ergaben ein Gesamtpaket, das passte und jeden einzelnen Euro Eintrittsgeld rechtfertigte.

Von cleveren Einrichtungsideen für Balkon oder Terrasse bis hin zu wunderhübschen Pflanzenarrangements, hochwertigen Dekorationen aus Stein, Eisen oder Holz über Gartengeräte, Whirlpools bis hin zu Pflanzideen für Nutz- und Ziergärten war alles dabei, um selbst den ausgefallensten Geschmack von sowohl Hobbygärtnern, als auch Laien zu bedienen. 60 Aussteller ließen die Herzen von Jung und Alt höherschlagen. Das Konzept fand nur Lob. Das sei mal eine außergewöhnliche Veranstaltung, so der Tenor.

Großes Interesse fanden vor allem die Kunsthändler und Steinkünstler. Überhaupt gab es einige Stände, an denen nicht nur fertige Produkte angeboten wurden, sondern Handwerker ihre Arbeit „live“ demonstrierten. Und wo es so etwas zu sehen gab, blieben die meisten Leute stehen. Es hatte sich bewährt, die Gartenausstellung mit etwas „Action“ zu beleben. „Wir zeigen, was aus einem Stein entstehen kann“, erläutert Jochen Barth vom gleichnamigen Steinmetzbetrieb. Wie ein mediterranes Fleckchen mit Wasserlauf entsteht, zeigte Valentin Klußmann. Der Jungunternehmer war stets mit Harke und Gießkanne unterwegs, um vor den Augen der Besucher nachzujustieren.

Daneben war das Fest auch ein gesellschaftliches Ereignis. Man komme vor lauter Begrüßen und Schwätzchen halten kaum vorwärts, so viele Bekannte treffe man hier, war immer wieder zu hören. Rückzugsmöglichkeiten in der Sonne oder im Schatten, in jeder Ecke des Schlosses luden hübsch dekorierte Tische und Bänke zum Verweilen ein. Bänkelsänger waren unterwegs, Dudelsackklänge waren zu hören und auf der Bühne wechselten sich Musiker und Fachvorträge ab. Auch der „Nicht-Gartenfreund“ kam im Schlosspark auf seine Kosten.

 

Unter dem Strich steht ein sehr positives Fazit. „Es gibt natürlich immer Kleinigkeiten zu verbessern, aber aus unserer Sicht war die erste Gartenausstellung dieser Art überhaupt ein voller Erfolg“, sagte die Ideengeberin Beatrix Schöll.


Einblicke